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krankheiten:encephalitozoonose

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krankheiten:encephalitozoonose [2026/04/11 22:31] – [Übertragung] kathrinkrankheiten:encephalitozoonose [2026/06/02 20:04] (aktuell) – [2021 bis 2025] kathrin
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 Doboși //et al//., 2025((Doboși, A. A., Paștiu, A. I., Andrei, S., & Pusta, D. L. 2025. Comparative Evaluation of the Serological Methods and the Molecular Genetics Techniques for the Diagnosis of Encephalitozoon cuniculi in Rabbits (Oryctolagus cuniculus). Microorganisms, 13(7), 1478.)) erweiterten den Untersuchungszeitraum((Doboși, A. A., Paștiu, A. I., Bel, L. V., & Pusta, D. L. 2024. The Prevalence of Encephalitozoon cuniculi in Domestic Rabbits (Oryctolagus cuniculus) in the North-Western Region of Romania Using Serological Diagnosis: A Preliminary Study. Microorganisms, 12(7), 1440.)) bis März 2025 -- von nun insgesamt 381 Kaninchen (66 Heimkaninchen, 312 Nutzkaninchen und 3 Wildkaninchen) wurden 351 Blutproben entnommen, und mittels ELISA wurde eine Gesamt-IgG-Serumprävalenz von 43,02% (151/351) festgestellt. Dabei zeigten 132 von 151 positiv getesteten Tieren keine typischen Anzeichen einer Enzephalitozoonose, d.h. sie waren latente Träger.\\  Doboși //et al//., 2025((Doboși, A. A., Paștiu, A. I., Andrei, S., & Pusta, D. L. 2025. Comparative Evaluation of the Serological Methods and the Molecular Genetics Techniques for the Diagnosis of Encephalitozoon cuniculi in Rabbits (Oryctolagus cuniculus). Microorganisms, 13(7), 1478.)) erweiterten den Untersuchungszeitraum((Doboși, A. A., Paștiu, A. I., Bel, L. V., & Pusta, D. L. 2024. The Prevalence of Encephalitozoon cuniculi in Domestic Rabbits (Oryctolagus cuniculus) in the North-Western Region of Romania Using Serological Diagnosis: A Preliminary Study. Microorganisms, 12(7), 1440.)) bis März 2025 -- von nun insgesamt 381 Kaninchen (66 Heimkaninchen, 312 Nutzkaninchen und 3 Wildkaninchen) wurden 351 Blutproben entnommen, und mittels ELISA wurde eine Gesamt-IgG-Serumprävalenz von 43,02% (151/351) festgestellt. Dabei zeigten 132 von 151 positiv getesteten Tieren keine typischen Anzeichen einer Enzephalitozoonose, d.h. sie waren latente Träger.\\ 
 Das gesammelte Probenmaterial (Blut, Ausscheidungen und Gewebeproben) wurde verwendet, um die Testmethoden ELISA, nested-PCR und qPCR miteinander zu vergleichen (siehe [[krankheiten:encephalitozoonose#Studien zur Diagnostik|Diagnostik]]). Das gesammelte Probenmaterial (Blut, Ausscheidungen und Gewebeproben) wurde verwendet, um die Testmethoden ELISA, nested-PCR und qPCR miteinander zu vergleichen (siehe [[krankheiten:encephalitozoonose#Studien zur Diagnostik|Diagnostik]]).
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 +==== 2026 ====
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 +Hatt //et al//., 2026((Hatt, J. M., Spahni, N., & Gasparoli, M. S. (2026). Encephalitozoonosis in rabbits – a retrospective evaluation of patient data. Tierarztliche Praxis. Ausgabe K, Kleintiere/Heimtiere, 54(2), 70-79.)) werteten retrospektiv Patientendaten aus: 107 aus insgesamt 1.128 Kaninchen, die zwischen 2013 und 2022 in der Uniklinik Zürich, Vetsuisse-Fakultät, vorgestellt worden waren, und bei denen die Diagnose oder Verdachtsdiagnose Encephalitozoonose  -- unter Ausschluss von Differenzialdiagnosen wie Otitis -- vorlag. 81,3 % (n = 87) der Stichprobe waren [[hauskaninchen:zwergkaninchen|Zwergkaninchen]], das Durchschnittsalter lag bei 54,9 Monaten (≙ 4,6 Jahre).\\ 
 +Am häufigsten manifestierte sich die Erkrankung mit 63,6 % (n = 68) der Fälle im zentralen Nervensystem, während bei 9,3 % (n = 10) eine primär okuläre und bei 6,5 % (n = 7) eine renale Symptomatik beobachtet wurde. 15,0 % (n = 16) wiesen kombinierte Symptome auf, und bei 5,6 % (n = 6) fehlten entsprechende Angaben.\\ 
 +Während für Haltungs- und Ernährungsparameter kein Einfluss auf die Krankheit festgestellt wurde, bestand ein Zusammenhang zwischen Alter und Krankheitsform. Das Durchschnittsalter der Tiere mit okulärer Form war mit 23,7 Monaten signifikant niedriger und dasjenige der Tiere mit renaler Form mit 71,4 Monaten höher als das Durchschnittsalter der gesamten Stichprobe.\\ 
 +Bei Kaninchen mit Blutuntersuchungen ließen sich mit Ausnahme positiver Ig-Werte keine signifikanten Veränderungen im Blut nachweisen; CRP war tendenziell erhöht. Bei einem Großteil der Patienten wurde eine Stabilisierung oder sogar eine Verbesserung des Zustandes erreicht. Tendenziell korrelierte ein sehr hoher IgG-Titer (> 1:5.120) mit einer ungünstigen Prognose. 
  
  
krankheiten/encephalitozoonose.txt · Zuletzt geändert: von kathrin

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