krankheiten:zahnfehler
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| krankheiten:zahnfehler [2026/07/23 10:47] – [Brachygnathia (Kieferverkürzung)] kathrin | krankheiten:zahnfehler [2026/08/23 20:25] (aktuell) – [Jackson et al., 2025] kathrin | ||
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| Chen Kang Chai veröffentlichte mit Karl-Heinz Degenhardt, 1962((Chai, C. K., & Degenhardt, K. H. (1962). Developmental anomalies in inbred rabbits. Journal of Heredity, 53(4), 174-182)) bzw. als alleiniger Autor (Chai, 1969((Chai, C. K. 1969. Effects of inbreeding in rabbits. Inbred lines, discrete characters, breeding performance, | Chen Kang Chai veröffentlichte mit Karl-Heinz Degenhardt, 1962((Chai, C. K., & Degenhardt, K. H. (1962). Developmental anomalies in inbred rabbits. Journal of Heredity, 53(4), 174-182)) bzw. als alleiniger Autor (Chai, 1969((Chai, C. K. 1969. Effects of inbreeding in rabbits. Inbred lines, discrete characters, breeding performance, | ||
| - | Ab den 1930er Jahren wurden weltweit verstärkt Tierversuche durchgeführt, | + | Ab den 1930er Jahren wurden weltweit verstärkt Tierversuche durchgeführt, |
| Bei den Ausgangstieren eines Stammes bzw. einer Zuchtlinie, die die Kennzeichnung " | Bei den Ausgangstieren eines Stammes bzw. einer Zuchtlinie, die die Kennzeichnung " | ||
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| Kalinowski & Rudolph, 1974((Kalinowski, | Kalinowski & Rudolph, 1974((Kalinowski, | ||
| - | Rudolph & Kalinowski((Rudolph, | + | Rudolph & Kalinowski((Rudolph, |
| Zusammenfassend lässt sich feststellen, | Zusammenfassend lässt sich feststellen, | ||
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| Weiter hieß es von Nachtsheim, 1958: //" | Weiter hieß es von Nachtsheim, 1958: //" | ||
| - | Das Japanerkaninchen wiegt zwischen 3,75 bis 4,25 kg, gehört zu den mittelgroßen Rassen und ebenfalls nicht zu " | + | Das Japanerkaninchen wiegt zwischen 3,75 bis 4,25 kg, gehört zu den mittelgroßen Rassen und ebenfalls nicht zu " |
| Weiter berichtete Isenbügel, 1996 von einer Untersuchung an seiner Klinik, laut der von insgesamt 4.200 Patienten 12% Zwergkaninchen waren, von denen wiederum 30% Zahnanomalien aufwiesen. Das heißt, von 504 Zwergkaninchen wiesen 162 Tiere eine Zahnanomalie auf, was 4% der gesamten Population von 4.200 Tieren entsprach. Konkrete Angaben zu den Zahnanomalien wurden nicht getroffen, man kann aber davon ausgehen, dass es sich nicht ausschließlich um genetisch bedingte handelte. Zum Vergleich: Eine Untersuchung der häufigsten Erkrankungen von 2.125 Kaninchen zwischen 1994-2003 an der Klinik für Zoo-, Heim- und Wildtiere der Vetsuisse Fakultät der Universität Zürich ergab einen Anteil von Zahnerkrankungen mit 14%, für die folgende Erklärung geliefert wurde: //" | Weiter berichtete Isenbügel, 1996 von einer Untersuchung an seiner Klinik, laut der von insgesamt 4.200 Patienten 12% Zwergkaninchen waren, von denen wiederum 30% Zahnanomalien aufwiesen. Das heißt, von 504 Zwergkaninchen wiesen 162 Tiere eine Zahnanomalie auf, was 4% der gesamten Population von 4.200 Tieren entsprach. Konkrete Angaben zu den Zahnanomalien wurden nicht getroffen, man kann aber davon ausgehen, dass es sich nicht ausschließlich um genetisch bedingte handelte. Zum Vergleich: Eine Untersuchung der häufigsten Erkrankungen von 2.125 Kaninchen zwischen 1994-2003 an der Klinik für Zoo-, Heim- und Wildtiere der Vetsuisse Fakultät der Universität Zürich ergab einen Anteil von Zahnerkrankungen mit 14%, für die folgende Erklärung geliefert wurde: //" | ||
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| Zur [[fuetterung: | Zur [[fuetterung: | ||
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| + | Nachtsheim, 1929: //"Bei den von Staffe untersuchten Wildkaninchen haben wir ein abnorm starkes Wachstum der Nagezähne, hervorgerufen dadurch, daß die Nagezähne von Ober- und Unterkiefer nicht richtig aufeinander paßten und sich infolgedessen nicht gleichmäßig abnutzten, eine nicht erbliche Anomalie, die auch bei Hauskaninchen und anderen Nagetieren gelegentlich zu beobachten ist. Ich gebe in Abb. 1 den Schädel eines Hauskaninchens aus meinen eigenen Versuchen wieder, das die gleiche Erscheinung zeigt. Es handelt sich um einen weißen Angora-Rammler (♂ 1369), dessen genetische Beschaffenheit ich genau kenne. Seine Vorfahren befanden sich bis zur vierten Generation in meinen Versuchen, außerdem habe ich eine große Zahl von Voll- und Halbgeschwistern dieses Tieres gezüchtet, ohne daß jemals eine ähnliche Zahnanomalie auftrat. Alles spricht dagegen, daß es sich um eine erbliche Erscheinung handelte. Übrigens können wir derartige Zahnanomalien auch künstlich hervorrufen, | ||
| + | Selbstverständlich will ich nicht bestreiten, daß eine solche Anomalie auch einmal erblich bedingt sein könnte. Aber wir sollten mit der Verwendung des Begriffes " | ||
| ===== Studien ===== | ===== Studien ===== | ||
| - | Siehe auch: [[: | + | Siehe auch: [[: |
| ==== Böhmer & Köstlin, 1988 ==== | ==== Böhmer & Köstlin, 1988 ==== | ||
| In der Arbeit von Böhmer & Köstlin, 1988((Böhmer, | In der Arbeit von Böhmer & Köstlin, 1988((Böhmer, | ||
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| "// | "// | ||
| - | Einen Hinweis darauf, warum [[futtermittel: | + | Einen Hinweis darauf, warum '[[futtermittel: |
| ==== Glöckner, B. 2002 ==== | ==== Glöckner, B. 2002 ==== | ||
| Zitate aus der Dissertation von Glöckner, 2002((Glöckner, | Zitate aus der Dissertation von Glöckner, 2002((Glöckner, | ||
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| In Bezug auf statistische Methoden wurde in einem Vergleich folgendes festgestellt: | In Bezug auf statistische Methoden wurde in einem Vergleich folgendes festgestellt: | ||
| + | ==== Böhmer, 2017 ==== | ||
| + | Böhmer & Böhmer, 2017((Böhmer, | ||
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| ==== Artiles et al., 2020 ==== | ==== Artiles et al., 2020 ==== | ||
| Artiles //et al//., 2020((Artiles, | Artiles //et al//., 2020((Artiles, | ||
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| Zwischen 2018 und 2021 wurden in einer chilenischen Tierklinik insgesamt 1.420 Heimkaninchen registriert, | Zwischen 2018 und 2021 wurden in einer chilenischen Tierklinik insgesamt 1.420 Heimkaninchen registriert, | ||
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| ==== Jackson et al., 2025 ==== | ==== Jackson et al., 2025 ==== | ||
| - | Jackson //et al//., 2025((Jackson, | + | Jackson //et al//., 2025((Jackson, |
| Vor der eigentlichen Datenerhebung wurden während einer sechswöchigen Pilotphase ein Prüfprotokoll, | Vor der eigentlichen Datenerhebung wurden während einer sechswöchigen Pilotphase ein Prüfprotokoll, | ||
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| ==== Coombs et al., 2026 ==== | ==== Coombs et al., 2026 ==== | ||
| - | Coombs //et al//., 2026((Coombs, | + | Coombs //et al//., 2026((Coombs, |
| Für die Vermessung des Kopfes wurde eine Schnur verwendet, die an die beiden Referenzpunkte Unterkieferwinkel und Nasenspitze angelegt wurde; mittels Lineal wurde die jeweilige Länge bestimmt. Anhand des Verhältnisses der Kopfbreite zur -länge wurden die Tiere in dolichozephal (≤75 %), mesozephal (zwischen 75 % und 80 %) oder brachyzephal (≥80 %) eingeteilt. Mit den bestimmten Grenzwerten war es möglich, drei Gruppen ähnlicher Größe zu bilden. | Für die Vermessung des Kopfes wurde eine Schnur verwendet, die an die beiden Referenzpunkte Unterkieferwinkel und Nasenspitze angelegt wurde; mittels Lineal wurde die jeweilige Länge bestimmt. Anhand des Verhältnisses der Kopfbreite zur -länge wurden die Tiere in dolichozephal (≤75 %), mesozephal (zwischen 75 % und 80 %) oder brachyzephal (≥80 %) eingeteilt. Mit den bestimmten Grenzwerten war es möglich, drei Gruppen ähnlicher Größe zu bilden. | ||
krankheiten/zahnfehler.1784796427.txt.gz · Zuletzt geändert: von kathrin
