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anatomie:fell

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anatomie:fell [2026/03/30 16:45] – [Bänderung bei wildfarbigem Haar] kathrinanatomie:fell [2026/03/31 09:03] (aktuell) – [Bänderung bei wildfarbigem Haar] kathrin
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 "//Das gewöhnliche Wildkaninchen besitzt an Kopf, Rücken und Flanken schwarzbraune Haare mit je einer gelben Binde. Die Binden werden vom Rücken nach den Flanken zu immer breiter und heller. Der Bauch des Wildkaninchens erscheint in der Aufsicht weiß, weil hier die weiße "Binde" fast die ganze Länge des Haares einnimmt. Die rezessiven Gene der [[genetik:haarfarbe_tyr|C-Serie]] "unterdrücken" das gelbe Pigment. Wildchinchilla, Wildmarder und Wildrussen haben daher weiße an Stelle der gelben Querbinden.//"((Cleffmann, G. (1953). Untersuchungen über die Fellzeichnung des Wildkaninchens. Ein Beitrag zur Wirkungsweise des Agutifaktors. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 85(1), 137-162. Dissertation.)) "//Das gewöhnliche Wildkaninchen besitzt an Kopf, Rücken und Flanken schwarzbraune Haare mit je einer gelben Binde. Die Binden werden vom Rücken nach den Flanken zu immer breiter und heller. Der Bauch des Wildkaninchens erscheint in der Aufsicht weiß, weil hier die weiße "Binde" fast die ganze Länge des Haares einnimmt. Die rezessiven Gene der [[genetik:haarfarbe_tyr|C-Serie]] "unterdrücken" das gelbe Pigment. Wildchinchilla, Wildmarder und Wildrussen haben daher weiße an Stelle der gelben Querbinden.//"((Cleffmann, G. (1953). Untersuchungen über die Fellzeichnung des Wildkaninchens. Ein Beitrag zur Wirkungsweise des Agutifaktors. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 85(1), 137-162. Dissertation.))
  
-Cleffmann, 1953((Cleffmann, G. (1953). Untersuchungen über die Fellzeichnung des Wildkaninchens. Ein Beitrag zur Wirkungsweise des Agutifaktors. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 85(1), 137-162. Dissertation.)) bestimmte Bindenlängen (im Sinne von: Einzelhaarzonierung, Bänderung) bei Wildkaninchen in Abhängigkeit von der Körperregion. Meist wurden die Binden von den Kreuzwirbeln ausgehend nach vorn und hinten wie auch zum Bauch hin länger, und besonders lange Binden waren im Nacken zu finden. Mit Ausnahme der Nackenhaare ging mit der Verlängerung der Binden eine Aufhellung einher; im Bauchhaar war die Binde schließlich weiß und umfasste die ganze obere Hälfte des Haares. Leithaare (s.o.) am Rücken besaßen keine Binde, Wollhaare fast ebenso lange Binden wie Deckhaare.\\ +Cleffmann, 1953((Cleffmann, G. (1953). Untersuchungen über die Fellzeichnung des Wildkaninchens. Ein Beitrag zur Wirkungsweise des Agutifaktors. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 85(1), 137-162. Dissertation.)) bestimmte Bindenlängen (im Sinne von: Einzelhaarzonierung, Bänderung) bei Wildkaninchen in Abhängigkeit von der Körperregion. Meist wurden die Binden von den Kreuzwirbeln ausgehend nach vorn und hinten wie auch zum Bauch hin länger, und besonders lange Binden waren im Nacken zu finden. Mit Ausnahme der Nackenhaare ging mit der Verlängerung der Binden eine Aufhellung einher; im Bauchhaar war die Binde schließlich weiß und umfasste die ganze obere Hälfte des Haares. Leithaare (s.o.) am Rücken besaßen keine Binde, Wollhaare fast ebenso lange Binden wie Deckhaare (selbe Region).\\ 
 Er stellte u.a. fest: Er stellte u.a. fest:
   * Die Länge der Binden hängt von der Wachstumsgeschwindigkeit der Haare ab. Damit gelbes Pigment ins Haar eingelagert wird, ist eine bestimmte, "kritische" Wachstumsgeschwindigkeit erforderlich, die je nach Körperregion verschieden ist (niedrig für Bauchhaar, hoch für Rückenhaar).    * Die Länge der Binden hängt von der Wachstumsgeschwindigkeit der Haare ab. Damit gelbes Pigment ins Haar eingelagert wird, ist eine bestimmte, "kritische" Wachstumsgeschwindigkeit erforderlich, die je nach Körperregion verschieden ist (niedrig für Bauchhaar, hoch für Rückenhaar). 
anatomie/fell.txt · Zuletzt geändert: von kathrin

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