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krankheiten:abszesse

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 ==== Relevante Mikroorganismen ==== ==== Relevante Mikroorganismen ====
-Ewringmann, 2017((Ewringmann, A. (2017). Keimspektrum und Antibiotikasensitivitäten bei eitrigen Zahnerkrankungen von Kaninchen. Tierärztliche Praxis Ausgabe K: Kleintiere/Heimtiere, 45(06), 373-383)) ermittelte Keime bei Kaninchen, die an eitrigen Zahnerkrankungen beteiligt waren sowiedie wirkungsvollsten, eingesetzten Antibiotika: "//Von 126 Kaninchen mit Kieferabszessen oder eitrigen periapikalen Entzündungen wurden während der chirurgischen Versorgung Tupferproben entnommen und einer bakteriologischen Untersuchung inklusive Antibiogramm zugeführt. Ergebnisse: Es ließ sich ein breites Keimspektrum aus dem aeroben und anaeroben Bereich nachweisen. Unter den Anaerobiern überwogen gramnegative Stäbchen (Prevotella sp., Fusobacterium sp., Bacteroides sp.) und grampositive nichtsporenbildende Kokken (vor allem Peptostreptococcus sp.). Bei den Aerobiern wurden 66,7% gramnegative (vor allem Pasteurella sp., Escherichia coli, Pseudomonas sp.) und 33,3% grampositive Keime (vor allem Streptococcus sp., Staphylococcus sp.) nachgewiesen. Bezogen auf die einzelnen Patienten waren Fluorchinolone in Kombination mit Amoxicillin/Clavulansäure, Chloramphenicol, Amoxicillin/Clavulansäure, Tetrazykline, Pradofloxacin und Kombinationen aus Fluorchinolonen und Metronidazol am häufigsten wirksam."// +Ewringmann, 2017((Ewringmann, A. (2017). Keimspektrum und Antibiotikasensitivitäten bei eitrigen Zahnerkrankungen von Kaninchen. Tierärztliche Praxis Ausgabe K: Kleintiere/Heimtiere, 45(06), 373-383.)) ermittelte Keime bei Kaninchen, die an eitrigen Zahnerkrankungen beteiligt waren sowie die wirkungsvollsten, eingesetzten Antibiotika: "//Von 126 Kaninchen mit Kieferabszessen oder eitrigen periapikalen Entzündungen wurden während der chirurgischen Versorgung Tupferproben entnommen und einer bakteriologischen Untersuchung inklusive Antibiogramm zugeführt. Ergebnisse: Es ließ sich ein breites Keimspektrum aus dem aeroben und anaeroben Bereich nachweisen. Unter den Anaerobiern überwogen gramnegative Stäbchen (Prevotella sp., Fusobacterium sp., Bacteroides sp.) und grampositive nichtsporenbildende Kokken (vor allem Peptostreptococcus sp.). Bei den Aerobiern wurden 66,7% gramnegative (vor allem Pasteurella sp., Escherichia coli, Pseudomonas sp.) und 33,3% grampositive Keime (vor allem Streptococcus sp., Staphylococcus sp.) nachgewiesen. Bezogen auf die einzelnen Patienten waren Fluorchinolone in Kombination mit Amoxicillin/Clavulansäure, Chloramphenicol, Amoxicillin/Clavulansäure, Tetrazykline, Pradofloxacin und Kombinationen aus Fluorchinolonen und Metronidazol am häufigsten wirksam."// 
  
 Flenghi //et al//., 2023((Flenghi, L., Mazouffre, M., Le Loc'h, A., Le Loc'h, G., & Bulliot, C. 2023. Normal bacterial flora of the oral cavity in healthy pet rabbits (Oryctolagus cuniculus). Veterinary Medicine and Science, 9(4), 1621-1626.)) setzten sich zum Ziel, die **kultivierbare Bakterienflora in der Mundhöhle gesunder Heimkaninchen** zu bewerten. Insgesamt 33 Kaninchen erfüllten die Einschlusskriterien (kleine Rasse, Einzelhaltung, Innenhaltung, 2 Monate bis 3 Jahre alt), die Störfaktoren reduzieren und damit eine möglichst homogene Stichprobe sicherstellen sollten. Als Rassen waren vertreten: Farbenzwerge (n = 20), Zwergwidder ("//Holland Lop//", n = 11) und Löwenkopfkaninchen (n = 2). Alle Kaninchen waren gesund und wurden mit //ad libitum// Heu, rationiertem Alleinfutter (Pellets) sowie verschiedenen Grünpflanzen und Früchten ernährt, was die Autoren als angemessen erachteten.\\  Flenghi //et al//., 2023((Flenghi, L., Mazouffre, M., Le Loc'h, A., Le Loc'h, G., & Bulliot, C. 2023. Normal bacterial flora of the oral cavity in healthy pet rabbits (Oryctolagus cuniculus). Veterinary Medicine and Science, 9(4), 1621-1626.)) setzten sich zum Ziel, die **kultivierbare Bakterienflora in der Mundhöhle gesunder Heimkaninchen** zu bewerten. Insgesamt 33 Kaninchen erfüllten die Einschlusskriterien (kleine Rasse, Einzelhaltung, Innenhaltung, 2 Monate bis 3 Jahre alt), die Störfaktoren reduzieren und damit eine möglichst homogene Stichprobe sicherstellen sollten. Als Rassen waren vertreten: Farbenzwerge (n = 20), Zwergwidder ("//Holland Lop//", n = 11) und Löwenkopfkaninchen (n = 2). Alle Kaninchen waren gesund und wurden mit //ad libitum// Heu, rationiertem Alleinfutter (Pellets) sowie verschiedenen Grünpflanzen und Früchten ernährt, was die Autoren als angemessen erachteten.\\ 
krankheiten/abszesse.txt · Zuletzt geändert: von kathrin

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