krankheiten:zahnfehler
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| Chen Kang Chai veröffentlichte mit Karl-Heinz Degenhardt, 1962((Chai, C. K., & Degenhardt, K. H. (1962). Developmental anomalies in inbred rabbits. Journal of Heredity, 53(4), 174-182)) bzw. als alleiniger Autor (Chai, 1969((Chai, C. K. 1969. Effects of inbreeding in rabbits. Inbred lines, discrete characters, breeding performance, | Chen Kang Chai veröffentlichte mit Karl-Heinz Degenhardt, 1962((Chai, C. K., & Degenhardt, K. H. (1962). Developmental anomalies in inbred rabbits. Journal of Heredity, 53(4), 174-182)) bzw. als alleiniger Autor (Chai, 1969((Chai, C. K. 1969. Effects of inbreeding in rabbits. Inbred lines, discrete characters, breeding performance, | ||
| - | Ab den 1930er Jahren wurden weltweit verstärkt Tierversuche durchgeführt, | + | Ab den 1930er Jahren wurden weltweit verstärkt Tierversuche durchgeführt, |
| Bei den Ausgangstieren eines Stammes bzw. einer Zuchtlinie, die die Kennzeichnung " | Bei den Ausgangstieren eines Stammes bzw. einer Zuchtlinie, die die Kennzeichnung " | ||
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| - | //"Bei den von Staffe untersuchten Wildkaninchen haben wir ein abnorm starkes Wachstum der Nagezähne, hervorgerufen dadurch, daß die Nagezähne von Ober- und Unterkiefer nicht richtig aufeinander paßten und sich infolgedessen nicht gleichmäßig abnutzten, eine nicht erbliche Anomalie, die auch bei Hauskaninchen und anderen Nagetieren gelegentlich zu beobachten ist. Ich gebe in Abb. 1 den Schädel eines Hauskaninchens aus meinen eigenen Versuchen wieder, das die gleiche Erscheinung zeigt. Es handelt sich um einen weißen Angora-Rammler (♂ 1369), dessen genetische Beschaffenheit ich genau kenne. Seine Vorfahren befanden sich bis zur vierten Generation in meinen Versuchen, außerdem habe ich eine große Zahl von Voll- und Halbgeschwistern dieses Tieres gezüchtet, ohne daß jemals eine ähnliche Zahnanomalie auftrat. Alles spricht dagegen, daß es sich um eine erbliche Erscheinung handelte. Übrigens können wir derartige Zahnanomalien auch künstlich hervorrufen, | + | Nachtsheim, 1929: //"Bei den von Staffe untersuchten Wildkaninchen haben wir ein abnorm starkes Wachstum der Nagezähne, hervorgerufen dadurch, daß die Nagezähne von Ober- und Unterkiefer nicht richtig aufeinander paßten und sich infolgedessen nicht gleichmäßig abnutzten, eine nicht erbliche Anomalie, die auch bei Hauskaninchen und anderen Nagetieren gelegentlich zu beobachten ist. Ich gebe in Abb. 1 den Schädel eines Hauskaninchens aus meinen eigenen Versuchen wieder, das die gleiche Erscheinung zeigt. Es handelt sich um einen weißen Angora-Rammler (♂ 1369), dessen genetische Beschaffenheit ich genau kenne. Seine Vorfahren befanden sich bis zur vierten Generation in meinen Versuchen, außerdem habe ich eine große Zahl von Voll- und Halbgeschwistern dieses Tieres gezüchtet, ohne daß jemals eine ähnliche Zahnanomalie auftrat. Alles spricht dagegen, daß es sich um eine erbliche Erscheinung handelte. Übrigens können wir derartige Zahnanomalien auch künstlich hervorrufen, |
| Selbstverständlich will ich nicht bestreiten, daß eine solche Anomalie auch einmal erblich bedingt sein könnte. Aber wir sollten mit der Verwendung des Begriffes " | Selbstverständlich will ich nicht bestreiten, daß eine solche Anomalie auch einmal erblich bedingt sein könnte. Aber wir sollten mit der Verwendung des Begriffes " | ||
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