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genetik:haarfarbe_tyr

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genetik:haarfarbe_tyr [2026/09/26 23:15] – [Weitere Formen des Albinismus] kathringenetik:haarfarbe_tyr [2026/09/27 07:23] (aktuell) – [Okulärer Albinismus] kathrin
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-  * Magnussen (1952[((Magnussen, K. (1952). Beitrag zur Genetik und Histologie eines isolierten Augenalbinismus beim Kaninchen I. Zeitschrift für Morphologie und Anthropologie 44, 127-135.))], 1954[((Magnussen, K. (1954). Beitrag zur Genetik und Histologie eines isolierten Augenalbinismus beim Kaninchen II. Zeitschrift für Morphologie und Anthropologie 46, 24-29.))]) berichtete über eine Mutation ("ra"; engl. //red-eye, re//), die bei Homozygotie zu einer stark verringerten und verzögerten Pigmentbildung im Auge (rote Pupillen, milchig-blaue Iris bei adulten Tieren), sowie aufgehelltem Nackenhaar führte, und die unabhängig von Albino-, Agouti- und Vienna-White-Loki vererbt wurde.((Robinson, R. 1958. Genetic studies of the rabbit. Bibl. Genet. 1958, 17, 229–558.))(S. 252-253)((Fox, R. R. 1994. Taxonomy and Genetics. In: Manning, P. J.; Ringler, D. H. & Newcomer, C. E. (Eds): The Biology of the Laboratory Rabbit. 2nd. Ed. San Diego : Academic Press. ISBN: 0124692354. S. 1-26.))(S. 14)\\ \\  //"Ein erblicher isolierter Augenalbinismus beim Kaninchen wurde zum ersten Mal 1949 bei einem Bremer Chinchillastamm beobachtet//[((Magnussen, K. (1952). Beitrag zur Genetik und Histologie eines isolierten Augenalbinismus beim Kaninchen I. Zeitschrift für Morphologie und Anthropologie 44, 127-135.))]. //Die im Fell voll pigmentierten Tiere haben in den ersten Monaten alle rein rot wirkende Augen, in denen sich langsam etwas Pigment entwickeln kann, so daß die Iris bei manchen älteren Tieren bläulich oder schwach hellbräunlich wirken kann, und zwar besonders bei den am stärksten pigmentierten Rassen. Die Pupille bleibt bei allen Tieren rot. Wie histologische Untersuchungen zeigten//[((Magnussen, K. (1952). Beitrag zur Genetik und Histologie eines isolierten Augenalbinismus beim Kaninchen I. Zeitschrift für Morphologie und Anthropologie 44, 127-135.))((Magnussen, K. (1959). Beitrag zur Genetik und Histologie eines isolierten Augenalbinismus beim Kaninchen IV. Zeitschrift für Morphologie und Anthropologie 50, 103-120.))], //ist besonders das ektodermale (retinale) Pigment betroffen, während sich mesodermales in geringem Maße entwickeln kann, vor allem in der vorderen Grenzschicht der Iris und in seitlichen Bezirken der Chorioides am Bulbus (besonders in Celodalpräparaten gut zu beobachten).\\ \\  Das Gen "ra" (rotäugig) beim Kaninchen liegt dagegen nicht im x-Chromosom. Das Merkmal vererbt sich einfach recessiv (autosomal//[((Magnussen, K. (1952). Beitrag zur Genetik und Histologie eines isolierten Augenalbinismus beim Kaninchen I. Zeitschrift für Morphologie und Anthropologie 44, 127-135.))]//). Es ist unabhängig von der Anlage für totalen Albinismus, denn Kreuzungen reinerbiger ra-Tiere mit Albinos (Gen a) ergaben pigmentierte braunäugige Nachkommen. Durch Kombination des Gens ra, das das ektodermale Pigment unterdrückt, mit dem Gen [[haarfarbe_vienna_white|x]], das das mesodermale Pigment vollständig hemmt (Weiße Wiener mit blauen Augen: Irisstroma, Chorioides und Fell pigmentfrei) entstehen Tiere, die im Auge und im Fell pigmentlos sind und daher wie echte Albinos aussehen, obgleich sie kein Albino-Gen (a oder a<sup>n</sup>) besitzen, sondern nur 2 Gene x und 2 Gene ra. Auch diese "Albinos" geben, mit echten Albinos bzw. Russenkaninchen gekreuzt, pigmentierte Nachkommen mit teils blauen, teils braunen Augen//[((Magnussen, K. (1954). Beitrag zur Genetik und Histologie eines isolierten Augenalbinismus beim Kaninchen II. Zeitschrift für Morphologie und Anthropologie 46, 24-29.))]//."//((Magnussen, K. (1960). Erblicher isolierter Augenalbinismus mit Nystagmus und Kopfpendeln beim Kaninchen im Vergleich mit den entsprechenden Anomalien beim Menschen. Albrecht von Graefes Archiv für Ophthalmologie, 161(5), 502-518.))(S. 502-503)+  * Magnussen (1952[((Magnussen, K. (1952). Beitrag zur Genetik und Histologie eines isolierten Augenalbinismus beim Kaninchen I. Zeitschrift für Morphologie und Anthropologie 44, 127-135.))], 1954[((Magnussen, K. (1954). Beitrag zur Genetik und Histologie eines isolierten Augenalbinismus beim Kaninchen II. Zeitschrift für Morphologie und Anthropologie 46, 24-29.))]) berichtete über eine Mutation ("ra"; engl. //red-eye, re//), die bei Homozygotie zu einer stark verringerten und verzögerten Pigmentbildung im Auge (rote Pupillen, milchig-blaue Iris bei adulten Tieren), sowie aufgehelltem Nackenhaar führte, und die unabhängig von Albino-, Agouti- und Vienna-White-Loki vererbt wurde.((Robinson, R. 1958. Genetic studies of the rabbit. Bibl. Genet. 1958, 17, 229–558.))(S. 252-253)((Fox, R. R. 1994. Taxonomy and Genetics. In: Manning, P. J.; Ringler, D. H. & Newcomer, C. E. (Eds): The Biology of the Laboratory Rabbit. 2nd. Ed. San Diego : Academic Press. ISBN: 0124692354. S. 1-26.))(S. 14)\\ \\  //"Ein erblicher isolierter Augenalbinismus beim Kaninchen wurde zum ersten Mal 1949 bei einem Bremer Chinchillastamm beobachtet//[((Magnussen, K. (1952). Beitrag zur Genetik und Histologie eines isolierten Augenalbinismus beim Kaninchen I. Zeitschrift für Morphologie und Anthropologie 44, 127-135.))]. //Die im Fell voll pigmentierten Tiere haben in den ersten Monaten alle rein rot wirkende Augen, in denen sich langsam etwas Pigment entwickeln kann, so daß die Iris bei manchen älteren Tieren bläulich oder schwach hellbräunlich wirken kann, und zwar besonders bei den am stärksten pigmentierten Rassen. Die Pupille bleibt bei allen Tieren rot. Wie histologische Untersuchungen zeigten//[((Magnussen, K. (1952). Beitrag zur Genetik und Histologie eines isolierten Augenalbinismus beim Kaninchen I. Zeitschrift für Morphologie und Anthropologie 44, 127-135.))((Magnussen, K. (1959). Beitrag zur Genetik und Histologie eines isolierten Augenalbinismus beim Kaninchen IV. Zeitschrift für Morphologie und Anthropologie 50, 103-120.))], //ist besonders das ektodermale (retinale) Pigment betroffen, während sich mesodermales in geringem Maße entwickeln kann, vor allem in der vorderen Grenzschicht der Iris und in seitlichen Bezirken der Chorioides am Bulbus (besonders in Celodalpräparaten gut zu beobachten).\\ [...]\\ Das Gen "ra" (rotäugig) beim Kaninchen liegt dagegen nicht im x-Chromosom. Das Merkmal vererbt sich einfach recessiv (autosomal//[((Magnussen, K. (1952). Beitrag zur Genetik und Histologie eines isolierten Augenalbinismus beim Kaninchen I. Zeitschrift für Morphologie und Anthropologie 44, 127-135.))]//). Es ist unabhängig von der Anlage für totalen Albinismus, denn Kreuzungen reinerbiger ra-Tiere mit Albinos (Gen a) ergaben pigmentierte braunäugige Nachkommen. Durch Kombination des Gens ra, das das ektodermale Pigment unterdrückt, mit dem Gen [[haarfarbe_vienna_white|x]], das das mesodermale Pigment vollständig hemmt (Weiße Wiener mit blauen Augen: Irisstroma, Chorioides und Fell pigmentfrei) entstehen Tiere, die im Auge und im Fell pigmentlos sind und daher wie echte Albinos aussehen, obgleich sie kein Albino-Gen (a oder a<sup>n</sup>) besitzen, sondern nur 2 Gene x und 2 Gene ra. Auch diese "Albinos" geben, mit echten Albinos bzw. Russenkaninchen gekreuzt, pigmentierte Nachkommen mit teils blauen, teils braunen Augen//[((Magnussen, K. (1954). Beitrag zur Genetik und Histologie eines isolierten Augenalbinismus beim Kaninchen II. Zeitschrift für Morphologie und Anthropologie 46, 24-29.))]//."//((Magnussen, K. (1960). Erblicher isolierter Augenalbinismus mit Nystagmus und Kopfpendeln beim Kaninchen im Vergleich mit den entsprechenden Anomalien beim Menschen. Albrecht von Graefes Archiv für Ophthalmologie, 161(5), 502-518.))(S. 502-503)
  
   * Lutino (gehemmte Eumelanin-Synthese; beobachtet und weitergezüchtet in Dänemark, 1985)   * Lutino (gehemmte Eumelanin-Synthese; beobachtet und weitergezüchtet in Dänemark, 1985)
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