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verhalten:verhalten

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verhalten:verhalten [2025/08/20 14:08] – [Soziales Verhalten] kathrinverhalten:verhalten [2026/01/25 16:14] (aktuell) – [Spielverhalten] andreas
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 |**Warntrommeln**\\ //Die Tiere stampfen mit den Sohlenflächen beider Hinterläufe gleichzeitig oder ganz kurz hintereinander heftig auf den Boden, so daß ein dumpfer Schlag bzw. Doppelschlag zu vernehmen ist.//|<imgcaption label44|Klopfen, Trommeln, Wildkaninchen>{{verhalten:wild_rabbit_drumming.jpg?200}}</imgcaption>| |**Warntrommeln**\\ //Die Tiere stampfen mit den Sohlenflächen beider Hinterläufe gleichzeitig oder ganz kurz hintereinander heftig auf den Boden, so daß ein dumpfer Schlag bzw. Doppelschlag zu vernehmen ist.//|<imgcaption label44|Klopfen, Trommeln, Wildkaninchen>{{verhalten:wild_rabbit_drumming.jpg?200}}</imgcaption>|
 ==== Spielverhalten ==== ==== Spielverhalten ====
-//Wildkaninchen, die älter als zwei bis drei Monate sind, zeigen kein Spielverhalten mehr. Bei Hauskaninchen sind die beschriebenen Bewegungsspiele bis zum Alter von drei bis vier Monaten zu beobachten. Gelegentlich zeigen bei ihnen auch adulte Tiere Bewegungsspiele, die Weibchen häufiger als die Männchen.//+//Wildkaninchen, die älter als zwei bis drei Monate sind, zeigen kein Spielverhalten mehr. Bei Hauskaninchen sind die beschriebenen Bewegungsspiele bis zum Alter von drei bis vier Monaten zu beobachten. Gelegentlich zeigen bei ihnen auch adulte Tiere Bewegungsspiele, die Weibchen häufiger als die Männchen.//  
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 +Held & Spinke, 2011((Held, S. D., & Špinka, M. (2011). Animal play and animal welfare. Animal behaviour, 81(5), 891-899. https://doi.org/10.1016/j.anbehav.2011.01.007)) stellten fest, dass das Spielverhalten stark vom Alter abhängt: "//More importantly, how much an animal plays depends to a great degree on its age. Play typically has an inverted U-shaped distribution over ontogeny with highest frequencies occurring during infancy and the juvenile period//".\\  
 |**Solitäre Bewegungsspiele**, Hopsen (engl. //"binkying"//)\\ //Die Tiere springen senkrecht etwa 1/2 m in die Höhe, wobei alle vier Extremitäten den Boden nahezu gleichzeitig verlassen. Das Tier landet auf der Stelle, von der es hochgesprungen ist. Während des Sprunges kann der Kopf geschüttelt oder der Hinterleib schnell seitlich hin und her geschüttelt werden.// | |**Solitäre Bewegungsspiele**, Hopsen (engl. //"binkying"//)\\ //Die Tiere springen senkrecht etwa 1/2 m in die Höhe, wobei alle vier Extremitäten den Boden nahezu gleichzeitig verlassen. Das Tier landet auf der Stelle, von der es hochgesprungen ist. Während des Sprunges kann der Kopf geschüttelt oder der Hinterleib schnell seitlich hin und her geschüttelt werden.// |
 |**Solitäre Bewegungsspiele**, plötzliches Losrennen\\ //Die Tiere legen unvermittelt mit hoher Geschwindigkeit eine Strecke von 1/2 bis 2 m, manchmal auch mehr, zurück und bleiben dann abrupt stehen. Nach einigen Sekunden rennen sie wieder mit hoher Geschwindigkeit los, meist in entgegengesetzter Richtung. Tritt vor allem bei jungen Tieren bis zum Alter von 6 - 8 Wochen auf, hat jedoch keinerlei Aufforderungscharakter oder Bezug zum Artgenossen.// | |**Solitäre Bewegungsspiele**, plötzliches Losrennen\\ //Die Tiere legen unvermittelt mit hoher Geschwindigkeit eine Strecke von 1/2 bis 2 m, manchmal auch mehr, zurück und bleiben dann abrupt stehen. Nach einigen Sekunden rennen sie wieder mit hoher Geschwindigkeit los, meist in entgegengesetzter Richtung. Tritt vor allem bei jungen Tieren bis zum Alter von 6 - 8 Wochen auf, hat jedoch keinerlei Aufforderungscharakter oder Bezug zum Artgenossen.// |
 |**Solitäre Bewegungsspiele**, Hoppeln und Hochspringen\\ //Die Tiere hoppeln eine längere Strecke mit hoher Geschwindigkeit und großen, Bewegungsluxus, d.h. der Hinterleib wird mit den Hinterläufen so stark abgestoßen, daß er nicht nur nach vorn, sondern auch nach der Seite oder nach oben geschleudert wird. Dazwischen vollführen die Tiere Sprünge von etwa 1/2 m Höhe, während der wie beim Hopsen der Kopf oder der Hinterleib seitlich geschüttelt wird.// | |**Solitäre Bewegungsspiele**, Hoppeln und Hochspringen\\ //Die Tiere hoppeln eine längere Strecke mit hoher Geschwindigkeit und großen, Bewegungsluxus, d.h. der Hinterleib wird mit den Hinterläufen so stark abgestoßen, daß er nicht nur nach vorn, sondern auch nach der Seite oder nach oben geschleudert wird. Dazwischen vollführen die Tiere Sprünge von etwa 1/2 m Höhe, während der wie beim Hopsen der Kopf oder der Hinterleib seitlich geschüttelt wird.// |
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 +"//Ritualisierte Verhaltensweisen, die für das soziale Zusammenleben eine Rolle spielen, beschränken sich bei Kaninchen nicht auf einzelne Körperteile wie Kopf oder Ohren, sondern erfassen den ganzen Körper.//" (Kraft, 1976((Kraft, R. 1976. Vergleichende Verhaltensstudien an Wild- und Hauskaninchen. Erlangen : Universität, 1976. Dissertation)))
  
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verhalten/verhalten.1755691718.txt.gz · Zuletzt geändert: von kathrin

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